Maikäfer flieg... 

Korrespondenzen und Berichte von Tante Lili, Leila und Nawar

Ausstellung vom  1. Dezember 2017 - 4. Februar 2018 zeitgleich an drei Orten:

Teil1 Erzählungen und Landkarten - in der Orientalischen Musikakademie Mannheim

Teil2 Dokumente und Flug - im Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Laboratorio17 

Teil3 Stadt Geschichte - in Port25 - Raum für Gegenwartskunst



Vortrag: 26. Januar 2018, Freitag 19 Uhr, Port25 - Raum für Gegenwartskunst


Referent: Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim Historisches Institut Lehrstuhl für Zeitgeschichte)

„Gemeinsame Geschichte im Lokalenfinden? Die Kurpfalz als Einwanderungsgesellschaft“

Musikbeitrag: Syrische Musiker der Orientalischen Musikakademie Mannheim/ Studenten der Popakademie BaWü




Vernissage:     30. November, Donnerstag, 19 Uhr, Port25-Raum für Gegenwartskunst Mannheim
Es sprechen:    Stefanie Kleinsorge
                         Maria Lisa Massetti

Theaterstück:  Auszug aus „Beshno az ney - Kleine Anfrage nach Humanität“
                           von Anja Kleinhans / Musik: Mehmet Ungan  (20 Min.)




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Die Ausstellung wird bis zum 24. März 2018 verlängert.

Eintritt frei.

Termine nach Vereinbarung für Gruppen ab 5 Personen:

mail@maikaefer-projekt.de

Wir freuen uns über ihren Besuch.

(Die Ausstellungsorte sind die Orientalische Musikakademie Mannheim und das Laboratorio17/Gemeinschaftszentrum Jungbusch in der Jungbuschstr. 17 und 18)


(finden sie uns auf Facebook unter: https://www.facebook.com/maikaeferprojekt/)




Der Zweite Weltkrieg – der Syrienkrieg – Flucht und Vertreibung: das Projekt „Maikäfer flieg“ will den universellen und diachronen Charakter von Leid, Verlust und Überlebenswillen, die durch Krieg und Flucht verursacht werden, einfangen und präsentieren. Dafür verbinden sich historische Quellen mit aktuellen Zeugnissen, das gesprochene Wort, Musik und visuelle Impulse, um Erfahrungen und Innenwelten von Geflüchteten sichtbar und nachfühlbar zu machen. 



Der französische Philosoph Jean-Jaques Rousseau schrieb 1775 über das Mitleid, es sei die universellste und nützlichste Tugend des Menschen, welche der reinsten Regung der Natur entspringe, die jeder Reflexion vorangehe. Dafür wurde er von vielen Moralphilosophen kritisiert, da für sie Tugend vor allem mit Denken und nicht mit Fühlen zu tun habe.
Dennoch ist die Empathie jenseits von Zeit und Raum, die durch die Gegenüberstellung eines lange vergangenen und als Teil der deutschen Geschichte anerkannten Flüchtlingsschicksals mit aktuellen Flüchtlingsbiographien hervorgerufen wird, fundamental. Denn diese Empathie macht unmittelbar bewusst, dass wir alle durch unser Menschsein verbunden sind. Und somit kann Empathie auch als Grundlage für die Erkenntnis dienen, dass eine globalisierte Welt auch globale Gerechtigkeit braucht. Diesen Erkenntnisprozess möchte die Ausstellung „Maikäfer flieg“ unterstützen.

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Ein Gemeinschaftsprojekt von:

Sophie Sanitvongs, Lisa Massetti und Mehmet Ungan